Atelier Bodenspiele

Lachend begrüssten mich die Kinder der Gruppe von Herrn Gehrig. Sie sind mit den neuen Bodenspielen des Pausenplatzes beschäftigt. Bereits haben sie viele von ihren Zielen erreicht, unter anderem die 6 Spiele, welche man auf dem Pausenplatz nicht übersehen kann. Die Kinder, die heute in der Pause bereits Twister spielten, schienen daran Spass zu haben.

Als ich sie besuchte, war die eine Hälfte der Kinder damit beschäftigt, kleine, runde Holzteile farbig anzumalen, um damit eine Twisteruhr  herzustellen. Die andere Hälfte schnitt Buchstaben aus, die später als Schablonen dienen werden.

Die Schüler schienen motiviert und hatten Freude daran, die Spiele herzustellen.




Sitzgelegenheiten erstellen

Vor drei Tagen startete Herr Riedi mit seiner Gruppe mit dem Projekt “Sitzgelegenheiten erstellen”. Weil es ein sehr anspruchvolles Projekt ist, besteht die Gruppe hauptsächlich aus Oberstufenschülern.

Als erstes plante und zeichnete die Gruppe alles genau, damit sie später ohne Unterbruch arbeiten konnte. Anschliessend erstellte sie die Schale aus Holz, die für die Form des Bankes zuständig ist. Da die Bank zum Teil spitze Kanten hat, mussten die Schüler dreieckige Leisten montieren. Diese Arbeit erledigten nicht alle Schüler gleich gerne. Anschliessend wird die Bank an ein paar Orten stabilisiert, damit sie nicht sofort auseinanderbricht, wenn die Gruppe den Beton eingiesst. Ebenfalls eine Schwierigkeit ist die Genauigkeit. Die verschiedenen Teile müssen genau stimmen, damit später kein Beton rausfliesst.

Den Schülern gefällt dieses Atelier und sie würden sich wieder für dasselbe entscheiden.




Gitter

Wie der Blitz hatte das Atelier Gitter gestartet. Schon nach zwei Tagen hat die Gruppe die geplanten Sportsilhouetten und die Schriftzüge erledigt und das Leiterteam Frau Regli und Herr Zaugg , entschieden sich, auch die andere Seite des Gitters zu verzieren.

Making of Video vom 1. Tag

Die verschiedenen Arbeiten: Zuerst schnitten die Schüler verschiedene Sportsilhouetten aus und stanzten anschliessend Löcher in die Folie für die Aufhängung. Während dieser Zeit schrieb ein anderer Teil der Gruppe mit Klebeband Kreisschule Ursern ins Gitter. Da sie aber schon fertig waren, schrieben sie auf dem anderen Gitter noch “Sporti” und klebten zwei Figuren (Fussballer und Unihockeyspieler) dazu.

Making of Video vom 2. Tag


Das Leiterteam erzählte mir, die grösste Herausforderung war, dass sie nicht genau wussten, wie lange die Gruppe für das Aufhängen und Aufkleben an den Gitterstäben haben könnte.

Den Kindern der Gruppe machte es grossen Spass das Gitter zu verzieren, erzählten sie mir mit einem Lächeln im Gesicht.




Interview mit Frau Rufener

Zusammen mit Frau Rufener legten wir uns auf Viertel nach neun fest, um mit ihr ein kurzes Interview zu führen. Hier unsere zusammengefasste Version:

IMG_3093Wie sind Sie zur Schule Andermatt gekommen?

“Eigentlich war es ein Zufall. Ich arbeitete bei der Versicherung Concordia. Mit der Zeit merkte ich, dass dieser Beruf doch nicht so mein Ding ist. Ich ging im Internet auf die Suche, als gerade die freie Stelle der Schule Andermatt ausgeschrieben war. Ich konnte mir gut vorstellen, die vierte Klasse zu unterrichten.”

Würden Sie denselben Beruf noch einmal wählen?

“Ja, auf jeden Fall. Es war bereits mein Traumjob als ich 12 war.”

Gefällt es Ihnen hier in Andermatt?

Darauf antwortete sie: “Ja, sehr. Man kommt in die Schule und es fühlt sich an wie eine grosse Familie. In Luzern war alles unpersönlicher.”

Was schätzen Sie an Andermatt?

“Ich liebe es, im Winter durch Andermatt zu fahren und die Märchenlandschaft zu sehen, wenn alles mit Schnee bedeckt ist. Ich freue mich jeden Abend, am nächsten Tag wieder nach Andermatt zu kommen.”

Ist es mühsam für Sie, dass die Schöllenen geschlossen ist?

“Ich fände es mühsamer immer an der roten Ampel zu warten, weil die Ampel in unregelmässigen Rhythmen die Farbe wechselt. Also sehe ich das Ganze optimistisch.”

Wie reisen Sie jetzt?

“Da ich oft nach der Arbeit eine Sitzung oder sonst einen Termin habe, fahre ich morgens immer mit meinem Auto nach Göschenen und dann mit dem Zug nach Andermatt.”

Im Anderblatt haben wir gelesen, dass Sie eine Hündin haben.  Wie machen Sie das während der Arbeit und wo ist sie in dieser Zeit?

“Meine Jolie verbringt diese Zeit meistens bei meiner zukünftigen Schwiegermutter oder bei meiner Grossmutter. Nach der Arbeit freue ich mich, Jolie wieder abzuholen und mit ihr zu spielen oder einen Spaziergang zu machen. Mittwochs, wenn ich frei habe, verbringe ich ebenfalls gerne Zeit mit ihr.”