Interview mit Frau Rufener

Zusammen mit Frau Rufener legten wir uns auf Viertel nach neun fest, um mit ihr ein kurzes Interview zu führen. Hier unsere zusammengefasste Version:

IMG_3093Wie sind Sie zur Schule Andermatt gekommen?

“Eigentlich war es ein Zufall. Ich arbeitete bei der Versicherung Concordia. Mit der Zeit merkte ich, dass dieser Beruf doch nicht so mein Ding ist. Ich ging im Internet auf die Suche, als gerade die freie Stelle der Schule Andermatt ausgeschrieben war. Ich konnte mir gut vorstellen, die vierte Klasse zu unterrichten.”

Würden Sie denselben Beruf noch einmal wählen?

“Ja, auf jeden Fall. Es war bereits mein Traumjob als ich 12 war.”

Gefällt es Ihnen hier in Andermatt?

Darauf antwortete sie: “Ja, sehr. Man kommt in die Schule und es fühlt sich an wie eine grosse Familie. In Luzern war alles unpersönlicher.”

Was schätzen Sie an Andermatt?

“Ich liebe es, im Winter durch Andermatt zu fahren und die Märchenlandschaft zu sehen, wenn alles mit Schnee bedeckt ist. Ich freue mich jeden Abend, am nächsten Tag wieder nach Andermatt zu kommen.”

Ist es mühsam für Sie, dass die Schöllenen geschlossen ist?

“Ich fände es mühsamer immer an der roten Ampel zu warten, weil die Ampel in unregelmässigen Rhythmen die Farbe wechselt. Also sehe ich das Ganze optimistisch.”

Wie reisen Sie jetzt?

“Da ich oft nach der Arbeit eine Sitzung oder sonst einen Termin habe, fahre ich morgens immer mit meinem Auto nach Göschenen und dann mit dem Zug nach Andermatt.”

Im Anderblatt haben wir gelesen, dass Sie eine Hündin haben.  Wie machen Sie das während der Arbeit und wo ist sie in dieser Zeit?

“Meine Jolie verbringt diese Zeit meistens bei meiner zukünftigen Schwiegermutter oder bei meiner Grossmutter. Nach der Arbeit freue ich mich, Jolie wieder abzuholen und mit ihr zu spielen oder einen Spaziergang zu machen. Mittwochs, wenn ich frei habe, verbringe ich ebenfalls gerne Zeit mit ihr.”